One Flew Over the Cuckoo’s Nest 1975 German

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(SCHNARCHEN)
– Guten Morgen, Fräulein Ratched.
– Guten Morgen.
– Guten Morgen, Fräulein Ratched.
– Herr Washington.
– Morgen.
– Morgen.
– Guten Morgen, Fräulein Ratched.
– Guten Morgen.
– WASHINGTON: Guten Morgen, Bancini.
– Guten Morgen.
Wie fühlen Sie sich?
Ausgeruht.
Zeit für die Medizin.
Zeit für die Medizin.
(KLASSISCHE MUSIK)
(MURMELT)
(WASHINGTON SPRICHT
UNVERSTÄNDLICH)
Ok, auf geht’s!
Herr Fredrickson, hier bitte.
Saft.
WASHINGTON:
Häuptling.
Ok, Freund, auf geht’s.
POLIZIST: Hier sind seine Unterlagen,
und ich brauche eine Unterschrift.
(INSASSE LACHT)
(LACHT)
(LACHT)
(KLASSISCHE MUSIK)
Hallo.
– Herr McMurphy ist hier.
– RATCHED: In Ordnung.
Danke.
– In Ordnung, ich bin fertig.
– Ok. Ein Paar Socken.
T-Shirt.
Hallo.
Verdammt, Junge, du bist ja riesengross!
Es scheint, dass du Football gespielt hast.
Wie heisst du?
Er kann dich nicht hören. Er ist taub.
Ein tauber und stummer Indianer.
lst es so?
Komm schon, Bibbit.
McMURPHY:
Kannst du keinen Laut machen?
Hugh.
(INSASSEN SPRECHEN UNVERSTÄNDLICH)
(INDIANERGEHEUL)
HARDING:
Komm schon, Billy.
Kreuz gewinnt. Kreuz-Bube.
Ha, ha. Oh-oh.
– McMURPHY: Wie heisst du, mein Sohn?
– Billy Bibbit.
Nett, dich kennenzulernen, Bill.
Ich heisse McMurphy.
Ha ha ha.
Das sind Charlie Cheswicks Karten.
– Ha ha.
– Das ist sein Pikass.
Du bist dran, Bill.
Grosse 10.
– Setzt du noch eins drauf?
– Einen Moment.
Oh, ich kann das gewinnen.
– Ich gewinne.
– Trumpf?
– Sicher.
– Binokel, Bill?
(SPRECHEN UNVERSTÄNDLICH)
Was ist der Einsatz?
5…50.
Oh, äh, es gefällt dir,
in die Karten der anderen zu sehen, oder?
– Ja.
– Kennst du die?
– Komm schon, Martini.
– Martini!
Martini, wird’s bald? Spielst du dein Kreuz?
Wer ist dran?
Mal sehen, er sticht…
Wohin gehst du?
– Spielst du nicht?
– Was ist los?
– Spielst du nicht, Martini?
– HARDING: Was…?
– Martini? Ich will spielen.
– Billy, ich will ein paar…
Billy, ich will ein paar…
Krieg dich wieder ein, ja?
(KLOPFEN AN DER TÜR)
– Herr McMurphy ist hier, Doc.
– Gut, er soll hereinkommen.
Danke.
McMurphy, ich bin Dr. Spivey.
Nett, Sie kennenzulernen.
– Setzen Sie sich und wir reden.
– Sicher.
(RÄUSPERT SICH)
R.P. McMurphy.
Das ist ja ein Riesenfisch, Doc.
– lst das nicht ein Riese?
– Ja, ca. 20 kg, oder?
– Nein, 15.
– 15.
Und ich sage Ihnen,
es kostete mich alle Kraft,
ihn während des Fotos festzuhalten.
Jedes verdammte bisschen.
Wahrscheinlich half die Kette auch nicht.
Wogen Sie die Kette?
Nein. Aber ich bin sehr
stolz auf dieses Bild.
Das ist der erste Chinooker-Lachs,
den ich gefangen habe.
– Ein Hübscher.
– Hm.
Randall Patrick McMurphy.
38 Jahre alt.
Wissen Sie, äh,
warum Sie hierher geschickt wurden?
Nun…
Ich weiss nicht.
Was steht dort?
– Stört es Sie, wenn ich rauche?
– Nein, ganz und gar nicht.
Nun, hier…
steht Verschiedenes:
Dass Sie streitlustig sind.
Dass Sie unerlaubt reden.
Dass Ihnen Arbeit nicht gefällt.
Dass Sie faul sind.
Kaugummi im Klassenzimmer.
(McMURPHY LACHT)
Der wahre Grund ist,
dass Sie untersucht werden sollen,
um zu bestimmen,
ob Sie geisteskrank sind oder nicht.
– Mhm-hm.
– Das ist der wahre Grund.
Warum glauben Sie, denken die das?
(SEUFZT)
Nun, ich kann mir nur vorstellen,
dass es so ist,
weil ich zu viel ficke und kämpfe.
Im Gefängnis?
Nein, nein, Sie meinen, warum…
Warum Sie von der Arbeitsfarm
hierher geschickt wurden?
Oh. Oh ja. Oh. Äh…
Nun, ich weiss wirklich nicht, Doc.
Hier steht, Sie liefen herum…
– Lassen Sie mich mal sehen…
– Es liegt nicht an mir.
1 , 2, 3, 4…
Sie haben 5 Gefangennahmen
wegen Angriffs.
– Was sagen Sie dazu?
– 5 Kämpfe, ja?
Rocky Marciano machte 40,
und er ist Millionär.
– Das stimmt.
– Das stimmt.
Wahr ist, dass Sie wegen Verführung
Minderjähriger drinnen landeten.
Das stimmt dieses Mal?
Auf jeden Fall. Aber Doc…
Sie war 15, sah aber wie 35 aus, Doc,
und sie sagte,
sie sei 18, und sie war…
Äh, sehr willig, verstehen Sie?
– Mhm. Mhm.
– Ich musste praktisch
meinen Reissverschluss nähen lassen.
Aber unter uns gesagt, äh,
vielleicht war sie 15.
Wenn der kleine rote Biber
genau vor dir ist,
denke ich, ist es nicht verrückt.
– Sicher verstehen Sie das.
– Ich höre Ihnen zu.
Kein Mann könnte da widerstehen.
Darum kam ich in den Knast.
Nun sagt man mir hier, ich sei verrückt,
weil ich nicht wie totes Gemüse dasitze.
Das ergibt für mich keinen Sinn.
Falls es so ist, verrückt zu sein,
dann habe ich keinen Sinn, bin ich raus,
bin ich am Ende und verrückt.
Nicht mehr, nicht weniger. So ist es.
Um ehrlich zu sein, McMurphy,
hier steht…
Hier steht…
dass sie glauben…
Sie glauben,
Sie täuschen alles vor, um
von der Zwangsarbeit wegzukommen.
– Was halten Sie davon?
– Sehe ich wie so einer aus?
Nun…
Seien wir offen.
In Ordnung, Randall, und wenn?
Sagen Sie mir…
Glauben Sie, etwas stimmt wirklich nicht
mit Ihrem Verstand?
Nein, Doc.
Ich bin ein verdammtes Wunder
der modernen Wissenschaft.
Sie bleiben eine Weile
für die Untersuchungen hier.
– Wir werden Sie beobachten.
– Mhm-hm.
Wir treffen unsere Entscheidungen
über das weitere Vorgehen
und geben Ihnen die nötigen
vorgeschriebenen Behandlungen.
Doc, lassen Sie mich nur eins sagen.
Ich werde absolut mitarbeiten.
100 %.
Wir werden gemeinsam bis ans Ende
gehen. Sie werden sehen.
Ich denke, wir sollten diesem
R.P. McMurphy auf den Grund gehen.
(ATMET AUS)
INSASSE:
Die Sensenübung.
– INSASSE: Oh.
– Ich bin furchtbar müde.
– WASHINGTON: Setzen Sie sich.
– Ich bin müde.
Setzen Sie sich.
INSASSE:
Geht es besser so?
(INSASSE HUSTET)
WASHINGTON:
Herr Ellsworth,
Sie überanstrengen sich.
RATCHED:
In Ordnung, meine Herren, fangen wir an.
Am Ende der Sitzung am Freitag,
redeten wir über Herrn Hardings Probleme
mit seiner Frau.
Herr Harding sagte,
seine Frau mache ihn nervös,
weil sie die Blicke anderer Männer
auf sich ziehe.
– Stimmt das, Herr Harding?
– Ja. Äh, ja. Das stimmt.
Er glaubt auch,
ihr Grund gegeben zu haben,
woanders nach Zärtlichkeit zu suchen,
aber er wusste nicht, warum.
Man hat Herrn Harding zu seiner Frau
sagen hören:
“Ich hasse dich.
Ich will dich nie wiedersehen.
Du hast mich betrogen.”
Möchte jemand etwas hinzufügen?
(PAPIER RASCHELT)
Herr Scanlon, fangen Sie heute an?
Sind Sie sicher?
Billy, wie wäre es mit Ihnen?
Nein, nein, danke.
RATCHED: Ich würde gern in mein Buch
schreiben, dass Sie die Sitzung begannen.
(INSASSE HUSTET)
RATCHED:
Nur einmal.
Herr Martini?
Sind Sie bei uns?
RATCHED:
Möchten Sie anfangen?
Herr Cheswick?
– Ich?
– RATCHED: Ja.
Wollen Sie sagen, dass hier niemand
etwas zum Thema sagen will?
(INSASSE RÄUSPERT SICH)
RATCHED:
In Ordnung.
Herr Harding,
Sie sagten öfters,
dass Sie Ihre Frau verdächtigen,
andere Männer zu treffen.
Oh ja!
Ja, ich verdächtige sie sehr.
Ich verdächtige sie.
Vielleicht können Sie uns sagen,
warum Sie sie verdächtigen.
Nun, ich kann nur…
Vermutungen anstellen.
Haben Sie jemals vermutet,
dass Sie vielleicht ein wenig
zu ungeduldig mit ihr sind,
weil sie Ihren mentalen Bedürfnissen
nicht entgegenkommt?
HARDING: Vielleicht. Aber die einzige
Vermutung, die ich anstellen kann,
ist gerade die Existenz meines Lebens,
mit und ohne meine Frau,
in Sachen von menschlichen Beziehungen,
das Nebeneinanderstellen von
2 Personen, die Form, der Inhalt.
Harding, warum Iässt du nicht das Gelaber
und kommst zum Punkt?
Das ist der Punkt.
Das ist der Punkt, Taber.
Es ist kein Gelaber.
Ich rede nicht nur über meine Frau,
sondern über mein Leben!
Ich scheine das nicht herüberzubringen.
Ich rede nicht nur über eine Person,
sondern über jedermann!
Ich rede über Form! Über Inhalt!
Ich rede über Beziehungen.
Ich rede von Gott, vom Teufel,
von Himmel und Hölle!
– Verstehst du? Endlich?
– Ha!
Harding, du bist so verdammt dumm,
dass ich es nicht glauben kann.
Oh. Oh.
Ich fühle mich besonders,
– wenn du so was sagst.
– Warum?
Was heisst “besonders”, Harding?
– Besonders?
– Besonders?
– SEFELT: Ha ha ha.
– Ich erzähle euch etwas.
Ihr wollt einfach nichts lernen.
Ihr wollt niemandem zuhören.
Er ist intelligent!
Ihr kennt das Wort “besonders” nicht?
Was wollt ihr eigentlich sagen?
Wollt ihr sagen, ich sei eine Tunte? Ja?
Die kleine Mary Ann?
Die kleine Marjorie Jane? Hä?
Wollt ihr das sagen?
Wollt ihr mir das sagen?
lst das eure Art, etwas zu mir zu sagen?
– Nun, stimmt’s?
– CHESWICK: Oh.
Die sind alle gegen Sie.
Sie haben etwas gegen Sie.
lst das neu?
Nein, sie… Sie wollen sich manchmal
gegen mich stellen, aber…
– Cheswick, tu mir einen Gefallen.
– CHESWICK: Was? Hä?
– Nimm’s leicht.
– CHESWICK: Nimm’s…?
– Und geh mir aus dem Weg.
– CHESWICK: Aber ich…
Ich wollte nur helfen.
HARDING: Ich verstehe.
CHESWICK: Wollen Sie nicht…?
HARDING: Bitte!
CHESWICK: Aber ich wollte nur…
– Bitte!
– Aber ich wollte nur helfen.
Bitte!
HARDING:
Wisst ihr,
letztens machtet ihr Anspielungen, beide.
– lllusionen?
– HARDING: Anspielungen.
Nicht lllusionen. Anspielungen
auf sexuelle Probleme. Mit meiner Frau.
Und wenn es stimmt! Das wüsste nur ich!
Wenn das eure Art ist,
mir etwas zu sagen…
Ich glaube,
du bist nur ein krankhaftes Arschloch!
– SEFELT: “Besonders”!
– “Arschloch”.
FREDRICKSON:
So “besonders”.
Du hast immer über deine Frau geredet.
Sie steckt in deinem Kopf und…
– Bla bla bla.
– Ich rede nicht über sie!
Wann kriegst du das in deinen dicken Kopf?
Wann wirst du schlau und Iässt sie fallen?
FREDRICKSON: Bitte!
SEFELT: Ich will das nicht hören!
– Ich bin müde.
– Ich will das nicht hören!
– Ich will das nicht hören.
– BANCINI: Ich bin müde.
CHESWICK:
Ich will das nicht hören!
BANCINI:
Das ist viel Geschwätz und ich bin müde.
CHESWICK: Ich will das nicht hören!
WARREN: Wir sind alle müde.
BANCINI:
Ich bin müde und das ist viel Geschwätz.
WARREN:
Du bist nicht müde, Bancini.
(SCHLUCHZT)
BANCINI:
Nehmt eure Hände von mir!
(INSASSEN SCHREIEN)
(INSASSEN SPIELEN MUSIK)
RATCHED (ÜBER LAUTSPRECHER):
Freizeit, meine Herren. Der Bus wartet.
Alle Patienten mit Erlaubnis, bitte zum Bus.
Hast du das schon mal gespielt, Häuptling?
Komm schon, ich zeig’s dir.
Ein altes Indianerspiel.
Es heisst, äh:
“Wirf den Ball in den Korb.”
Nun, das sollte… Bleib genau hier stehen.
Nun, das ist deine Position. Steh still.
Bleib stehen.
Das ist deine Position, verstanden?
Genau da. Keine Bewegung. Nun…
Nimm den Ball.
Hier, nimm ihn.
Genau so. Halte ihn fest.
Nicht zu fest.
Sonst presst du die ganze Luft raus.
Wir werfen ihn in den Korb. Verstehst du?
Ok. Nun, äh, heb deine Arme.
Heb den Ball hoch in die Luft, Häuptling.
Heb ihn hoch.
McMurphy? Warum redest du mit ihm?
Er kann kein verdammtes Wort hören.
Ich rede nicht mit ihm. Ich rede mit mir.
Das hilft mir beim Denken.
Nun ja, ihm hilft es nicht.
Es tut ihm auch nicht weh, oder?
Es tut dir nicht weh, Häuptling?
Siehst du? Es tut ihm nicht weh.
In Ordnung, Häuptling.
Heben wir unsere Arme in die Luft.
Hebe sie einfach hoch.
Hoch, verstehst du?
Heb die Hände hoch, hier.
Hoch. Heb die Hände hoch.
Hoch! Genau so! So! Hoch, ganz hoch.
Ganz hoch. Das ist ein Schatz, ok.
Und nun, äh…
Nun spring in die Luft
und wirf ihn in den Korb.
Spring hoch und wirf ihn hinein!
Spring hoch und wirf
diesen Hurensohn da rein, Häuptling.
Mach eine Pause.
Stelle dich da hin. Ruhe dich aus.
Ich komme gleich zurück.
(McMURPHY LACHT)
Bancini, komm für einen Moment.
Du siehst in Ordnung aus.
Komm für einen Moment hierher.
Bleib genau da stehen.
Komm etwas runter. Steh auf.
Steh auf. Und vorwärts.
Das ist ein Schatz! Ok, du hast es.
Ok. Nun dort rüber.
(LACHT)
Zu mir, Häuptling! Ich kenne die Schritte!
Ich kenne sie!
Bleib hier stehen. Gib mir den Ball.
Gib mir den Ball. Genau so. Danke.
Nun, stell dich da hin.
Du nimmst den Ball, springst hoch
und wirfst ihn in den Korb.
Verstehst du das? Wirf ihn…
Bancini, stehe still.
In Ordnung, Häuptling. Nimm den Ball.
Nun, spring hoch und wirf ihn
in den Korb. Ja?
Spring hoch und wirf ihn in den Korb.
Spring! Bancini, wohin gehst du?
– Ich bin müde!
– Wo…? Nein.
Kurze Pause! Verteidigung! Zurück!
Komm schon, wohin gehst du?
– General, dreh den Mann um.
– BANCINI: Ah! Ah!
– Das ist es, zurück!
– Rüber zum Häuptling.
Kurze Pause! Kurze Pause! Wirf ihn zu mir!
Schlage mich, Schatz!
Wirf ihn in den Korb, Häuptling!
Wirf ihn in den Korb!
(KLASSISCHE MUSIK)
(UNVERSTÄNDLICHES SPRECHEN
IM FERNSEHER)
(MURMELN)
(McMURPHY MISCHT KARTEN)
McMURPHY:
38, 39…
In Ordnung.
Die Einsätze.
– MARTINI: Was ist das?
– Die Einsätze.
Das gilt für 10 Pfennig.
MARTINI:
Ich setze 5.
10 ist das Limit, Martini.
(INSASSE SPRICHT UNVERSTÄNDLICH)
Ich setze 10.
Das sind nicht 10.
Das sind 10.
Wenn du sie zerbrichst,
bekommst du nicht 2 Fünfer,
sondern Scheisse.
Versuche, es zu rauchen. Verstehst du?
– Ja.
– McMURPHY: Du verstehst nicht!
Ok, da sind sie.
Königin für Cheswick, König für Taber,
eine 10 für Billy und seinen Willy,
und der Dealer kriegt eine 3.
MARTINI:
Gib mir eine. Gib mir eine.
McMURPHY: Ich kann dir keine geben,
du bist noch nicht dran. Verstanden?
Siehst du diese Leute? Das sind die echten.
Das sind hier die echten Leute.
Was machst du, Ches?
Spielen oder passen?
CHESWICK:
Ähm…
Gib mir eine.
McMURPHY:
Du spielst auf 23.
Taber, du bist raus. Gib mir das.
– 23.
– McMURPHY: Geben?
– Gib mir eine.
– Halt die Klappe!
McMURPHY:
Taber.
– Gib mir einen 10er.
– MARTINI: Ich bin dran.
McMURPHY:
Du bist nicht dran!
– MARTINI: Gib mir eine.
– Ass.
– MARTINI: Gib mir eine.
– Das ist 4 oder 14.
Ich habe genug. Billy?
MARTINI: Gib mir eine. Gib mir eine.
McMURPHY: 5.
– Gib mir eine.
– McMURPHY: Was?
Du hast nicht gesetzt, Martini.
Ich kann dir keine geben. Mein Gott.
– Hä?
– MARTINI: Ich setze ‘nen Zehner.
In Ordnung, hier.
– Das sind 20, zeigen.
– MARTINI: Nein.
– Nimm dein Geld.
– MARTINI: Nein.
lst es nicht.
Es ist 10, 11 , 12, 13.
Das ist eine verdammte Königin,
verstanden?
Du zählst nicht diese und diese.
Gib mir eine.
Du hast 20!
MARTINI:
Gib mir noch eine. Noch eine.
– Scanlon, wer führt bisher?
– MARTINI: Mac? Mac? Mac, hier.
Zeit für die Medizin.
– MARTINI: Das ist keine Königin.
– Zeit für die Medizin.
MARTINI: Mac, gib mir eine.
McMURPHY: Wer führt bisher?
– Wer führt bisher?
– Gib mir eine.
Herrgott noch mal!
Wollt ihr Karten spielen
oder Zeit vergeuden?
TABER:
Spielt Karten!
Ich kann mich hier nicht mal denken hören.
Ah! Gehen Sie zurück!
McMURPHY:
Entschuldigen Sie. Ich wollte…
– Gehen Sie zurück!
– Herr McMurphy.
Patienten dürfen hier nicht herein.
Nun, ich wollte nur die, äh…
Wenn Sie draussen sind,
reden wir darüber, ok?
Patienten dürfen nicht
ins Schwesterzimmer. Ok?
McMURPHY:
PILBOW:
Billy.
Lass mich da rein, du Harter, ja? Danke.
Entschuldigen Sie, Fräulein.
Glauben Sie, es wäre möglich,
die Musik leiser zu stellen,
damit einige der Jungs reden können?
Die Musik ist für alle, Herr McMurphy.
Ich weiss, aber können wir sie
nur ein wenig leiser stellen,
damit die Jungs nicht schreien müssen, ja?
Was Sie vermutlich nicht bemerken,
ist, dass viele alte Leute
auf dieser Station sind,
die die Musik nicht hören,
falls wir sie leiser stellen.
Diese Musik ist alles, was sie haben.
Ihre Hand beschmutzt mein Fenster.
– Oh. Entschuldigung.
– RATCHED: In Ordnung.
– Herr McMurphy, Ihre Medikamente.
– Was?
– Was ist in der Riesenpille?
– Es ist nur Medizin. Es tut Ihnen gut.
Ich mag es aber nicht, etwas einzunehmen,
wenn ich nicht weiss, was es ist.
– Beruhigen Sie sich, Herr McMurphy.
– Ich rege mich nicht auf, Fräulein Pilbow.
Ich mag einfach nicht, dass mir jemand,
ohne mein Wissen, Salpeter verabreicht.
Wissen Sie, was ich meine?
(KLOPFT AN DEN TISCH)
RATCHED:
Es ist in Ordnung, Schwester.
Falls Herr McMurphy seine Medizin
nicht oral einnehmen mag,
bin ich sicher,
dass wir einen anderen Weg finden.
Aber ich denke nicht,
dass Ihnen das gefiele.
Das würde dir gefallen, oder?
Geben Sie es mir.
– RATCHED: Gut.
– Mhm.
Sehr gut!
Mhm, lecker.
– PILBOW: Mr. Harding?
– Mhm-hm. Oh.
(SPRICHT FRANZÖSISCH)
Sag mir, Supermann,
warum hast du sie nicht beleidigt?
(LACHT)
Mein Gott.
Lustig? lst das lustig?
Das war nicht sehr klug.
Sie könnte es gesehen haben.
– Oh.
– Ja.
– Oh.
– Oh.
Allmächtiger,
sie sieht euch Jungs kommen und gehen.
Was glaubst du, was sie ist? Ein Champion?
HARDING:
Nein, ich dachte, du wärst das.
Willst du wetten?
Um was?
Eine Woche.
Ich wette,
dass ich sie in einer Woche so verführe,
dass sie nicht weiss, wie ihr ist.
Was sagst du dazu? Willst du wetten?
Eine Woche. Mehr brauche ich nicht.
Du willst wetten? Wette $1 . Hä?
Ich wette.
McMURPHY:
Tabes ist dabei, $1 . Solide.
Letztes Mal sprachen wir über
Herrn Hardings Probleme mit seiner Frau,
und ich glaube,
wir haben Fortschritte gemacht.
Wer würde denn gerne heute anfangen?
Herr McMurphy?
Ich habe über das nachgedacht,
was Sie sagten, äh…
(McMURPHY RÄUSPERT SICH)
Sie wissen schon, sich aussprechen.
Und, äh…
Äh… hm.
Es gibt da einige Sachen,
die ich gerne sagen würde.
Nun, das ist sehr gut, Herr McMurphy.
Fahren Sie fort.
McMURPHY:
Heute, ob Sie es wissen oder auch nicht,
beginnen die Baseball-World-Series.
Was ich vorschlagen möchte, ist,
die Tagesordnung heute Abend zu ändern,
um das Spiel ansehen zu können.
RATCHED:
Nun, Sie wollen also,
dass wir einen fein
ausgearbeiteten Plan ändern.
Eine kleine Änderung schadet nie.
Eine kleine Änderung?
Das muss nicht unbedingt stimmen,
Herr McMurphy.
Einige hier auf der Station brauchen viel
Zeit, um sich an die Ordnung zu gewöhnen.
Eine Änderung könnte sehr störend sein.
Scheissverordnung! Nach den Spielen
können sie sie wiederhaben.
Ich spreche von den World Series,
Schwester Ratched. Hä?
Das ist auf keinen Fall ein Weg,
darüber zu diskutieren.
Wie wär’s mit einer Abstimmung
und die Mehrheit entscheidet?
Super. Stimmen wir ab.
Alle, die dafür sind, heben die Hand.
Ok, Jungs, auf geht’s.
Hebt eure Hände hoch.
Was ist los mit euch?
Wollt ihr sie nicht sehen?
Hebt eure Hände hoch.
Tut euch gut…
Ein wenig Sport…
also hebt eure Hände hoch.
Genau so. Kommt schon, lasst uns…
Was soll der Scheiss?
Ich sehe die Meisterschaften.
Ich habe sie nie verpasst.
Sogar im Knast. Dort zeigen sie sie besser,
sonst gibt’s Schläge.
Was ist los mit euch?
Seid gute Amerikaner!
Nun, Herr McMurphy,
das sind nur 3 Stimmen und…
Das ist nicht genug,
um die Stationsordnung zu ändern.
Tut mir leid.
HARDING: Ich bin dran.
Ok, viel GIück. Ich will eine 10.
Ich will eine 10.
Ich brauche Geld.
Ich möchte in die Mediterranean Avenue.
Grosse 10! Perfekt.
2 Fünfer.
1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9…
– Was tust du?
– Hotel.
– Du hast dort kein Hotel.
– Hotel.
Zum dritten Mal,
– du hast dort kein Hotel.
– MARTINI: Hotel.
Ein Hotel auf dem Boardwalk…
– kostet $1 .000 und 4 grüne Häuser.
– Hotel.
– TABER: Spiel und lass das Gelaber.
– Was?
Spiele, Harding.
Wovon redest du? Ich spiele.
– Spiele!
– Ich tue dir doch nichts!
– Was für Gelaber?
– Dein Gelaber.
– Was ist mit deinem Gelaber?
– Spiele!
HARDING: Hände weg!
TABER: Spiele!
– Ich habe es satt!
– Spiele.
– Hast du was gegen mich?
– Spiele.
– Ich versuche, dich nicht zu beachten.
– Spiele.
Hände weg, du Arschloch.
– Hände weg! Verstanden?
– TABER: Spiele.
– Komm schon.
– Meine Grenze ist erreicht!
TABER:
Spiele.
Fass mich noch mal an. Noch ein Mal!
Noch ein Mal, verstanden? Ein einziges Mal!
– Nur noch ein Mal!
– TABER: Spiele, Harding!
HARDING:
Nur noch ein Mal!
Meine Güte!
(SCHREIEN)
(LACHT)
lst das, was die Verordnung
für dich macht, Harter? Ja?
Verdammter Spinner!
– Ich weiss nicht, wovon du redest.
– Nein? Dann bleibe nass, Harding, ja?
Weil ich in die Stadt gehe
und sowieso die Spiele sehe.
Will jemand mitkommen?
– Ich, Mac. Ich komme mit dir.
– McMURPHY: Ches, ok. Noch jemand?
– Wohin?
– Irgendeine Kneipe in der Stadt.
Mac, du kannst…
hier nicht raus.
Will jemand wetten?
Hm, Feiglinge!
Vielleicht zeigt er Schwester Ratched
seinen Dicken
und sie öffnet für ihn die Tür.
(LACHEN)
Ja, vielleicht,
oder ich benutze deinen dicken Schädel
und schlage ein Loch in die Wand.
Sefelt, siehst du?
(LACHEN)
Warum? Mein Schädel würde
wie eine Aubergine zerplatzen.
(LACHEN)
Scheisse auf Sefelts Schädel,
ich brauche ihn nicht!
Ich werfe dieses Ding durchs Fenster,
und Ches und ich gehen durch die Halle
in die Stadt, setzen uns in eine Kneipe,
stillen unseren Durst
und sehen uns die Spiele an.
Und das ist eine Wette. Wer wettet?
Du willst es anheben?
Ja! Genau.
Ich wette $1 .
Taber, $1 .
Ich wette einen Zehner.
Mac, du kannst das
nicht anheben.
Noch jemand? Harter?
Ich wette $25.
$25, Harter!
Mac, das konnte noch niemand anheben.
Aus dem Weg, Sohn.
Du verbrauchst die Luft.
Verstehst du?
In Ordnung.
(STÖHNT)
Gibst du es auf?
Nein! Ich wärme mich nur auf.
Aufwärmen.
Dieses Mal.
In Ordnung, Schatz.
(McMURPHY MURMELT)
(STÖHNT)
Aber ich habe es versucht. Verdammt!
Zumindest das.
(KRACHEN)
MANN (IM RADIO): Und am Wurfmal,
der Linkshänder AI Downing.
Die 2 Werfer wärmen sich
genau unter uns auf.
Das zweite Spiel der 1963er World Series
wurde Ihnen
aus dem Yankee-Stadion übertragen.
(UNVERSTÄNDLICHES SPRECHEN IM RADIO)
RATCHED: Haben Sie dem Mädchen gesagt,
was Sie für sie fühlten?
Nun… Nun, ich ging…
Ich ging zu ihrem Haus…
an einem Sonntagnachmittag und…
brachte ihr Blumen…
und sagte:
“Celia, willst du…
(STOTTERT)
mich heiraten?”
(LACHEN)
Billy?
Warum wollten Sie sie heiraten?
Nun, ich war verliebt.
Ihre Mutter sagte mir,
dass sie nichts davon wusste.
Warum haben Sie es ihr nie erzählt?
War das das erste Mal, dass Sie versuchten,
Selbstmord zu begehen?
Oh, mein Gott!
Ja, Herr Cheswick?
Fräulein Ratched,
ich würde Sie gerne etwas fragen.
Ja, bitte.
Ok, äh…
Wissen Sie, äh…
Wenn Billy nicht darüber reden will,
ich meine, äh, warum bestehen Sie darauf?
Warum können wir nicht
über ein anderes Thema reden?
Das Thema dieser Sitzung
ist Therapie.
Wissen Sie, ich verstehe das nicht,
weil, äh, ich nicht, äh…
Herr McMurphy…
sagte gestern etwas über die World Series.
Ein Baseball-Spiel?
Ich habe noch nie eines gesehen und…
ich würde gerne eines sehen.
Das wäre auch eine gute Therapie,
Fräulein Ratched, oder?
Ich dachte, wir hätten darüber entschieden.
Glaube ich nicht, weil, ich meine,
wir redeten gestern darüber
und heute ist ein neues Spiel, oder Mac?
Richtig, Ches,
und wir wollen eine neue Abstimmung.
Würde eine weitere Abstimmung
Sie zufriedenstellen?
Das würde es.
Es gibt also eine Abstimmung.
Wer dafür ist, hebt bitte die Hand.
Ok, ich will Hände sehen. Kommt schon!
Wer von euch Irren hat Mut?
– In Ordnung. Das ist es!
– Ich zähle nur 9 Stimmen.
Ha ha ha. Sie zählt nur 9. Nur 9!
Das ist eine überwältigende Mehrheit.
(LACHEN)
Es gibt 1 8 Patienten auf der Station,
und Sie brauchen eine Mehrheit,
um die Ordnung zu ändern.
Meine Herren,
Sie können die Hände runternehmen.
Wollen Sie etwa sagen,
dass Sie die mitzählen?
Diese armen Ärsche wissen nicht,
worüber wir reden.
Da bin ich nicht mit einverstanden.
Diese Männer gehören zur Station,
so wie Sie.
Ok. Ich brauche nur eine Stimme.
Stimmt’s?
In Ordnung.
Willst du die Meisterschaften sehen?
Das könnte ein grosser Moment sein.
Willst du ein Baseball-Spiel sehen?
Willst du ein Baseball-Spiel sehen?
Heb einfach deine Hand hoch. Hoch!
– Was meinst du dazu?
– INSASSE: Ich gab ihr alles.
Entschuldige.
Bancini, altes Haus.
Was meinst du dazu?
Willst du das Spiel sehen? Hä?
Willst du das Spiel sehen?
Die Meisterschaften?
Was meinst du dazu? Du bist müde?
Hebe deine Hand hoch, Bancini.
Willst du das Spiel sehen?
– Ich bin müde. Furchtbar müde.
– Ok. In Ordnung. Und du?
Wir brauchen nur eine Stimme. Nur eine.
Heb nur deine Hand hoch,
und ihr könnt das Spiel sehen.
General, du erinnerst dich, oder?
Oktober, das Banner, die Sterne…
(SINGT “THE STAR-SPANGLED BANNER”)
Die World Series. Heb deine Hand hoch.
(SINGEN “THE STAR-SPANGLED BANNER”)
McMURPHY:
Heb nur deine Hand hoch.
Was meinst du? Willst du das Spiel sehen?
Willst du das Spiel sehen?
Nur eine Stimme. Heb nur…
Meine Herren, die Sitzung ist vertagt.
Mein Gott, gibt es keinen unter euch Irren,
– der weiss, worüber ich rede?
– Herr McMurphy?
Die Sitzung ist vertagt.
Nur einen Moment. Bitte.
Wir können morgen wieder darüber reden.
Ok, Häuptling,
deine letzte Chance. Was meinst du?
Heb nur deine Hand.
Das ist alles, was wir wollen.
Nur ein Mal.
Zeig ihr, dass du es kannst.
Zeig ihr, dass du es noch kannst.
Hebe sie nur hoch. Wie die anderen Jungs.
Heb deine Hand, Häuptling.
(SEUFZT)
Kommt schon, einer muss dabei sein,
der nicht total verrückt ist.
Der Häuptling!
(SCHREIT)
Schwester Ratched! Sehen Sie!
Sehen Sie, der Häuptling
hat sie hochgehoben.
Würden Sie jetzt den Fernseher anstellen?
Der Häuptling hat gewählt.
Würden Sie jetzt bitte
den Fernseher anstellen?
RATCHED:
Herr McMurphy,
die Sitzung ist vertagt.
Aber die Stimmen waren 10 gegen 8.
Der Häuptling hat dafür gestimmt!
Nein, Herr McMurphy.
Als die Sitzung vertagt wurde,
stand es 9:9.
Ach. Das können Sie jetzt nicht sagen!
Sie können das nicht machen.
Es steht 10:9.
Ich möchte fernsehen! Sofort!
(KRANKENPFLEGER SPRICHT UNDEUTLICH)
MILLER:
Cheswick.
Kommen Sie.
CHESWICK: Ich will fernsehen.
MILLER: Du hast eine Arbeit zu machen.
(DURCHEINANDERGEREDE)
– Koufax.
– INSASSE: Wo ist mein Schwamm?
McMURPHY: Koufax wirft. Er führt aus.
Der Ball ist kurz.
Richardson kommt zuerst!
Er wird der Zweite!
Der Ball fliegt in die Mitte!
Davidson fängt ihn!
Und der Wurf. Richardson ist Erster!
Er rutscht…
Er ist drinnen! Richardson ist am Zweiten.
Koufax ist in Schwierigkeiten! In grossen!
Und jetzt Tresh.
Er ist der nächste Schlagmann.
Tresh beobachtet. Koufax…
Koufax bekommt ein Zeichen
von Roseboro! Er schlägt und…
Es ist ein Treffer!
Koufax’ Ball hüpft wie ein Kracher.
Hier nun der nächste Schlag.
Tresh holt aus!
Es ist ein langer Ball in die linke Mitte!
(SCHREIEN)
– Es Iäuft! Das ist es!
– RATCHED: Herr Washington
und Herr Warren, bitte sehen Sie zu,
dass die Männer ihre Arbeit erledigen.
(DURCHEINANDERGEREDE)
Gibt mir jemand eine Wiener,
bevor ich sterbe.
Und nun der einzigartige Mickey Mantle!
Und sein Schlag!
Mantle holt aus!
Und es ist ein Homerun!
Hören Sie sofort auf.
Hören Sie sofort damit auf.
(SCHREIEN)
Gefällt es Ihnen hier?
Die verdammte Krankenschwester!
Was meinen Sie?
Sie, äh…
Sie ist nicht ehrlich.
Sehen Sie.
Fräulein Ratched ist eine
der besten Schwestern, die wir je hatten.
(McMURPHY LACHT)
Nun, ich möchte nicht die Sitzung
oder so was unterbrechen,
aber sie ist eine Nutte, oder Doc?
Wie meinen Sie das?
Ihr gefällt ein hinterhältiges Spiel,
verstehen Sie?
Ich habe Sie nun hier
die letzten 4 Wochen
beobachtet,
und ich sehe keine Beweise
für eine mentale Krankheit.
Ich glaube,
Sie wollten uns alle übers Ohr hauen.
Was soll ich Ihrer Ansicht nach tun?
(KLOPFEN)
Verstehen Sie? lst es das?
lst das verrückt genug für Sie?
Soll ich auf den Boden kacken? Oh, Gott!
Kennen Sie das alte Sprichwort:
“Wer rastet, der rostet”?
Was bedeutet es für Sie?
Äh…
Es ist wie: “Wasche deine schmutzige
Unterwäsche nicht in der Öffentlichkeit.”
Ich glaube, nicht zu verstehen,
was Sie meinen.
Ich bin schlauer als er, oder nicht?
(McMURPHY LACHT)
Es bedeutete immer, äh,
es ist schwer zu wachsen auf etwas,
das sich bewegt.
Wie fühlten Sie sich
nach dem gestrigen Vorfall?
Ich wollte töten.
Wissen Sie, was ich meine?
(LACHT)
(McMURPHY RÄUSPERT SICH)
Haben Sie noch weitere Fragen?
MANN:
Nein, im Moment nicht.
Ich nicht, aber Sie vielleicht.
Haben Sie Fragen, McMurphy?
Was glauben Sie, wo sie wohnt?
(INSASSEN SPIELEN MUSIK)
Häuptling, komm mit mir.
Zeige den Jungs, wer irre ist.
Ok, Moment.
Bleib hier stehen.
(AUTOHUPE ERTÖNT)
In Ordnung. Halte dich am Zaun.
Halte dich hier fest.
Genau hier. Fest!
So fest, hier.
Genau so. In Ordnung.
Ok. Hoch.
Genau so.
Ok, hast du es?
In Ordnung, schiebe!
(STÖHNT)
WARREN:
Komm schon, Bob!
INSASSE:
Wohin geht ihr?
McMURPHY: Hauch mich nicht an, Club.
Weiter.
WARREN:
Kommt schon, Jungs. Beeilt euch!
He, was ist da los?
Hey, einen Moment! Ah!
Wartet!
– Seht ihr, wie einfach das ist?
– INSASSEN: Oh! Halt!
(FRAU LACHT)
McMURPHY:
Jungs.
Das ist Candy.
Candy, das sind die Jungs.
– Hi.
– ALLE: Oh!
Ihr seid alle verrückt?
BOOTSVERLEIH
(CANDY LACHT)
McMURPHY:
Auf geht’s. Hierher.
– lst es nicht wunderschön?
– Hierher.
Kein Problem.
Hierher.
Los, wir wollen an unserem ersten Tag
draussen nicht zu spät kommen.
(McMURPHY LACHT)
Hallo.
Hallo!
Kommt ihr? Was steht ihr herum?
Kommt aufs Boot. Gib sie ihnen.
MANN: Hey, einen Moment!
Was, zur Hölle, ist hier los?
– Was tun Sie auf diesem Boot?
– Wir gehen angeln.
Nein, das tun Sie nicht.
Nicht auf diesem Boot.
Sie angeln nicht auf diesem Boot.
Oh ja, auf diesem Boot.
Fragen Sie Kapitän Block.
– Kapitän Block?
– Kapitän Block. Genau.
Wer sind Sie?
Äh, wir sind vom…
Staatlichen Mentalen Institut.
Äh…
Das ist Dr. Cheswick,
Dr. Taber, Dr. Fredrickson,
Dr. Scanlon.
Der berühmte Dr. Scanlon.
Herr Harding, Dr. Bibbit,
Dr. Martini und…
Dr. Sefelt.
– Und Sie?
– Ich bin Dr. McMurphy. R.P. McMurphy.
Warten Sie. Einen Moment.
Sie verstehen nicht.
Wir liehen das Boot.
Wir gehen angeln.
Und, äh, das ist alles.
Du solltest es lieber lassen.
Die stecken dich wieder in den Knast.
Das werden sie nicht. Wir sind irre!
(LACHT)
Sie bringen uns einfach
wieder in die Anstalt.
Von Sefelt, nimm die Heckleine.
– Tabes, du die am Bug.
– SEFELT: Diese?
Genau! Die an deinen Füssen.
(MOTOR STARTET)
Wieder rauf! Herrgott!
(McMURPHY LACHT)
Tabes!
Cheswick!
Komm her, schnell!
Jawohl, Kapitän. Ich meine, ja, Mac!
Ganz ruhig, Charlie.
Bist du damit schon mal gefahren?
– Damit…
– Ja.
– Nein, Mac.
– Nun, es macht viel Spass.
Komm hierher. Leg deine Hände aufs Rad.
– Deine Hände.
– CHESWICK: Aber ich habe…
Lege deine Hände aufs Rad,
dann fällst du nicht. Ok.
Halte es nur fest, so.
– Fest?
– Fest, ja.
Und jetzt immer geradeaus.
– Gerade wie ein Pfeil.
– Geradeaus?
– Immer geradeaus. Genau so.
– Aber Mac…
Mac, das Ding bewegt sich.
– Mac. Wohin fahren wir?
– McMURPHY: Geradeaus.
Das sind die Köder.
– Kleine Fische.
– MARTINI: Tote Fische.
Das stimmt.
Was tun wir nun
mit diesen kleinen Fischen?
– Grosse Fische fangen.
– Das ist richtig, Herr Martini.
Haken.
Jetzt haltet eure Haken,
denn hier sind die Fische.
Tabes.
Nimm einen Fisch.
Der ist für dich, Martini.
Ok, nun hat jeder von uns einen Fisch.
Worüber lachst du?
Du bist kein ldiot, oder?
Du bist jetzt kein verdammter BIödmann,
sondern ein Fischer. Ha ha ha.
– Ja. Ja.
– Nehmt das Ende eures Hakens.
– Habt ihr’s?
– MARTINI: Ja.
Ihr nehmt es,
und ihr schiebt es ganz durch.
Genau so.
Moment. Stecht ihn durch die Augen.
– Genau da durch.
– MARTINI: In das Auge?
McMURPHY: Mache dir keine Sorgen!
Er ist tot.
Mein Gott, schieb ihn durch den Augapfel.
Genau so.
Presst ihn durch. Ok. Ihr habt’s.
Und jetzt schiebt ihr diesen Schatz
einfach durch. Versteht ihr?
Und ihr wickelt es herum.
Wenn ihr das zieht, wird es eine Schlaufe.
– Das ist sehr gut.
– MARTINI: Ah!
McMURPHY:
Sehr gute Augenarbeit.
Der kleine Teufel wird
den Schmerz nicht einmal spüren.
Der Riesenfisch wird schon anbeissen, oder?
Du hast wunderschöne Haare.
Danke.
McMURPHY:
Fest anziehen.
Und du hast…
(STOTTERT)
…wunderschöne Augen.
Danke. He he.
Billy, was ist los? Gefällt dir Angeln nicht?
(STOTTERN)
Doch, tut es.
McMURPHY:
Kommt nun mit mir, hierher.
Jeder von euch bekommt eine Rute.
(LACHEN)
In Ordnung.
Hier sind eure Ruten.
(SUMMT)
(SINGT “I’M POPEYE THE SAILOR MAN”)
Schaut jetzt immer die Spitze an.
Falls einer anbeisst, ruft mich.
Verstanden?
Komm schon. Ihr Jungs angelt weiter!
Ruft mich nur,
falls ihr etwas Grosses erwischt,
und ihr es nicht alleine schafft.
Angelt!
Genau so.
(McMURPHY LACHT)
Wo seid ihr alle?
Hey. Hey!
Cheswick! Verdammt, ich sagte,
das Boot geradeaus steuern.
Habe ich.
TABER:
Fisch!
Fisch! Hilfe, Hilfe!
Verdammt, er hat einen Fisch. Halte ihn!
Moment, Tabes, ich hab ihn!
Cheswick, gehe sofort wieder hinauf.
Stelle dich da oben hin.
– Fisch!
– Tabes, ich hab ihn.
Stehe auf, ich hole ihn für dich.
Hurensohn, er geht da rüber.
Komme hierher.
Ich hab ihn.
Ich hab ihn. Gib ihn mir.
– Hey, Harding, ich bin hier der Skipper.
– HARDING: Halte die Klappe.
Er sagte: Geradeaus wie ein Pfeil.
Du fährst nicht geradeaus, du…
Ich fahre gerade.
Chessy, hör auf.
– Das ist meine Aufgabe.
– Chessy, hör auf.
– Nein!
– Nicht…
CHESWICK:
Nein, du Arschloch.
In Ordnung, Martini.
Ok, übernimm ihn.
Das ist es. Spielt sie aus, Jungs.
(LACHT)
Ihr Ärsche.
CHESWICK:
Gerade.
Diesen Weg zurück.
McMURPHY: Gesund und munter zurück.
Keinen Irren verloren.
lst besser als Bowling, verstehen Sie?
(LACHEN)
SEFELT:
Wir haben ihn gefangen.
McMURPHY: Sie werden hier 6 Monate lang
nach toten Körpern suchen.
Juhu!
Den haben wir gefangen.
Ich glaube, er ist gefährlich.
Er ist nicht verrückt,
aber gefährlich.
– Denken Sie, er ist nicht irre?
– Nein, ist er nicht.
Dr. Songee?
Ich glaube, er ist nicht zu sehr psychotisch.
Aber ich denke, er ist ziemlich krank.
– Glauben Sie, er ist gefährlich?
– Auf jeden Fall.
Nun, was wollen Sie mit ihm tun?
Ich glaube, wir hatten genug.
Offen gesagt, würde ich ihn gerne
zurück zur Arbeitsfarm schicken.
MANN: lst jemand unter Ihrem Personal,
der sich um
ihn kümmern und
ihn vielleicht verstehen könnte?
Ihm bei seinen Problemen helfen könnte?
Das Witzige ist, dass er die Person,
die er am meisten mag,
auch am meisten verabscheut.
– MANN: Ja.
– Das sind Sie, Mildred.
Nun, meiner Meinung nach,
wenn wir ihn wieder nach Pendleton
oder zu den Gestörten schicken,
hiesse das nur,
das Problem weiterzureichen.
Wissen Sie, wir mögen das nicht sehr.
Ich würde ihn gerne
auf der Station behalten.
Ich glaube, wir können ihm helfen.
Häuptling, komm schon.
Komme mit mir, ja?
Das ist deine Position.
Hier ist deine Position. Erinnerst du dich?
Hebe die Hände, in den Korb.
Genau so. Hebe die Hände.
Ok. Auf ihr Irren, das Spiel geht los.
Auf geht’s.
He, Mac. Stopp, stopp.
Du hast 6 Männer im Feld.
Harding, raus.
Warum ich?
– Weil ich der Coach bin. Du spielst später.
– Ich traue dir nicht.
(LACHEN)
Ich gehe.
McMURPHY:
Ok, guter Junge. Du spielst gleich.
Lasst uns spielen. Harding, hier rüber.
In Ordnung, Martini, zurück.
Ich bin frei. Was machst du?
Du hast den Ball in den Zaun geworfen.
Gott.
Dort ist niemand. Wir spielen Ball.
Ok, ins Spiel. Verteidigung,
steht nicht faul herum.
– Herrgott, noch mal.
– HARDING: He, Mac, ich bin frei. Frei.
Harding, gib ihn zurück. Abgeben. Hier.
Ich bin frei. Gibst du mir den Ball?
– Hör auf mit dem verdammten Dribbling.
– HARDING: Ich habe ihn.
McMURPHY:
Harding, hier rüber.
Oh, verdammt.
Ich stehe…
– HARDING: Du warst gedeckt.
– Ich war frei.
Gib mir einfach den Ball. Sie spielen alles…
Ich war frei. Gib mir den Ball.
– Du warst gedeckt, Mac.
– Nein. Jemand nach hinten.
– Gib ihn mir.
– MANN 1 : In Ordnung?
MANN 2: Au!
MANN 3: Ja, wir gehen.
McMURPHY:
Häuptling. So, Schatz, wirf ihn hinein.
(JUBELN)
McMURPHY:
Lauf da runter.
MANN 4: Abwehr.
MANN 5: Hey!
(MANN PFEIFT)
Da runter, Häuptling. In Ordnung.
HARDING: Hol ihn hier ab!
McMURPHY: Hier rüber.
Dreh dich, Häuptling.
(RUFEN)
McMURPHY:
Nein. Da runter, Häuptling.
Ball im Spiel. Ball im Spiel.
– WASHINGTON: Das ist scheisse.
– Der Ball ist im Spiel.
Oh, Scheisse. Ihr müsst verrückt sein.
MILLER: So geht’s nicht.
Der Ball ist nicht im Spiel.
MANN 6: Häuptling.
MANN 7: Los, Häuptling.
MANN 8:
Wirf ihn rein.
Ok. Das war toll.
(JUBELN)
Was für eine Mannschaft.
(DURCHEINANDERGEREDE)
WASHINGTON:
Schwimme vom Rand weg.
– Auf, Bewegung.
– Hey, verdammt.
Auf. Mache es.
Nur zu.
Wir sehen uns draussen. Verstehst du?
Wenn du hier rauskommst,
bist du zu alt, um einen hochzukriegen.
68 Tage, Junge.
Was redest du von 68 Tagen?
Das ist im Knast, BIödmann.
Du weisst immer noch nicht, wo du bist?
– Ja, wo bin ich, Washington?
– Bei uns, Schatz, bei uns.
Und du bleibst hier,
bis wir dich gehen lassen.
Möchten Sie etwas zur Gruppe sagen?
Nun, hm, ja.
Ich würde gerne wissen,
warum mir die Jungs nie erzählt haben,
dass Sie, Fräulein Ratched,
und die Ärzte mich hierbehalten können,
solange Sie wollen.
– Das würde ich gerne wissen.
– Gut, Randall, das ist ein guter Anfang.
Würde jemand gerne
Herrn McMurphy antworten?
Was beantworten?
Du hast mich gehört.
Ihr lasst mich Schwester Ratched ärgern
und wisst, wie viel ich verlieren konnte,
und habt mir nichts gesagt.
Mac, einen Moment.
Moment, ich wusste nicht, wie lange…
– Scheisse.
– HARDING: Warte. Höre zu.
Nun, ich bin freiwillig hier.
Ich wurde nicht eingewiesen.
Ich muss nicht hierbleiben.
Ich meine, ich kann gehen, wann ich will.
Du kannst nach Hause, wann du willst?
– Genau.
– Du verarschst mich.
Stimmt’s?
Nein, er sagt die Wahrheit.
Es ist eine Tatsache, dass nur sehr
wenige Männer hier eingewiesen wurden.
Das sind Herr Bromden,
Herr Taber,
einige der Chronischen und Sie.
– Cheswick?
– Hm?
Du bist freiwillig hier?
Mhm-hm.
McMURPHY:
Scanlon?
Billy, um Gottes willen,
du wurdest eingewiesen, ja?
Nein, nein, nein.
Oh. Oh, Mann.
Du bist noch jung.
Was tust du hier?
Du solltest in einem Cabrio herumfahren,
Frauen erobern und mit ihnen schlafen.
Was, in aller Welt, tust du hier?
(INSASSEN LACHEN)
– Was ist daran so lustig?
– BILLY: Nun…
Ihr Jungs sagt die ganze Zeit nur,
dass ihr es hier
nicht aushaltet, und dann
habt ihr nicht genug Mut, hinauszulaufen?
Was glaubt ihr denn, was ihr seid?
Verrückt oder so?
Das seid ihr nicht. Nein.
Ihr seid nicht verrückter
als jedes zweite Arschloch.
Und das war’s.
Ich kann es nicht fassen.
Das sind fortschrittliche Beobachtungen.
Ich bin sicher,
dass jemand etwas dazu sagen möchte.
Mr. Scanlon?
Warum ist der Schlafsaal tagsüber
und an Wochenenden geschlossen?
(SEUFZT)
Ich würde gerne etwas
über unsere Zigaretten wissen.
Könnte ich bitte meine Zigaretten haben?
Sie setzen sich und warten,
bis Sie dran sind.
Setzen Sie sich.
Zu Ihrer Frage bezüglich des Schlafsaals,
Herr Scanlon.
Sie wissen genau,
dass Sie sich gleich nach dem Frühstück
wieder ins Bett legen würden.
– Stimmt’s?
– Ja, und?
Kann ich bitte meine Zigaretten haben?
Vergiss die Zigaretten, Cheswick.
Sie sind nicht wichtig. Setze dich, ja?
Mann.
Zigaretten.
Herr Scanlon,
wir haben oft darüber geredet,
dass die Zeit, die man
in Gesellschaft verbringt, sehr heilsam ist.
Allein herumzugrübeln,
verstärkt nur das Gefühl von Einsamkeit.
Erinnern Sie sich?
Heisst das,
dass es krank ist,
wenn man alleine sein will?
CHESWICK:
Fräulein Ratched?
Herr Cheswick, setzen Sie sich.
– Ich will…
– RATCHED: Setzen Sie sich.
Ich will…
– Gib ihm eine Zigarette, Harding.
– Es ist meine letzte.
Das ist eine verdammte Lüge.
Warum gibst du ihm keine?
HARDING:
Ich bin keine Wohltätigkeitsstation.
Komm schon.
Ich will seine Zigaretten nicht.
Und auch nicht seine oder seine, oder…
Nicht mal deine.
Verstehst du das?
Ich will meine Zigaretten, Fräulein Ratched.
Ich will meine Zigaretten, Fräulein Ratched.
Ich will meine.
Was gibt Ihnen das Recht,
unsere Zigaretten
auf Ihrem Tisch zu stapeln
und ein Paket herauszulassen,
nur wenn es Ihnen gefällt?
– Fräulein Ratched.
– Herr Harding.
(FREDRICKSON LACHT)
Oh, tut mir leid.
– RATCHED: Sie überraschen mich.
– Ich habe mich vergessen.
Es tut mir sehr leid. Ich vergass.
Ich wollte nicht…
Es tut mir sehr leid. Ich vergass.
– In Ordnung.
– HARDING: Danke.
CHESWICK:
Fräulein Ratched.
– Ja, Herr Cheswick?
– Ich habe Sie etwas gefragt.
Das habe ich gehört,
und ich antworte Ihnen,
wenn Sie sich beruhigt haben.
Sind Sie ruhig?
– Ja.
– Gut.
Wie Sie alle wissen, hat Herr McMurphy
ein kleines Spielkasino
in unserem Bad geleitet.
Die meisten verloren
ihre ganzen Zigaretten,
um nicht die Geldsummen zu erwähnen.
Und deshalb wurden
Ihre Badezimmerprivilegien eingestellt
und Ihre Zigaretten rationiert.
Herr Martini?
Wie sollen wir unser Geld zurückgewinnen?
(LACHT)
Das werden Sie nicht tun, Herr Martini.
Das ist vorbei.
Wenn Sie den Anordnungen gefolgt wären,
– hätten Sie nicht Ihr Geld verloren.
– TABER: Oh!
(SCHREIT)
Setzen Sie sich. Meine Herren.
– Setzen Sie sich. Setzen Sie sich.
– TABER: Oh! Oh!
Oh, Gott. Oh, mein Gott.
Anordnungen?
Ich scheisse auf Ihre Anordnungen.
Setz dich.
Ich möchte Ihnen hier und jetzt
etwas sagen.
– Ich bin kein kleines Kind.
– RATCHED: Setzen Sie sich.
Sie wollen mir meine Zigaretten
wie Kekse vorenthalten?
Ich will, dass was geschieht.
Stimmt’s, Mac?
– Das stimmt. Setze dich jetzt.
– Nein. Nein.
– McMURPHY: Setze dich.
– Ich will, dass was geschieht.
– Ich will, dass was geschieht.
– RATCHED: Herr Washington!
CHESWICK:
Ich will, dass was geschieht!
Ich will, dass was geschieht!
– Hier.
– CHESWICK: Ich will, dass etwas geschieht.
McMURPHY:
Verdammt, Cheswick, hier. Beruhige dich.
Warum lasst ihr ihn nicht allein,
Washington? Er kriegt sich ein.
(STÖHNEN UND SCHREIEN)
Notfall 34-B.
WASHINGTON:
Ich breche deinen verdammten Arm.
Arsch.
(McMURPHY STÖHNT)
WASHINGTON:
Vergiss es, Mac. Es ist vorbei.
Warren! Warren!
(SCHREIEN)
Warren.
(INSASSE SCHREIT)
Stehen Sie bitte auf. Wir brauchen die Bank.
Gehen Sie dort rüber.
Wir haben also wieder Herrn Bromden. Ok.
MANN 1 :
Stören Sie niemanden.
PFLEGER: Herr McMurphy.
KRANKENSCHWESTER: Herr McMurphy.
– Wie fühlen Sie sich, Herr McMurphy?
– McMURPHY: Ich fühle mich gut.
Ich weiss, Sie haben nichts getan.
Setzen Sie sich.
Wir tun Ihnen nicht weh. Setzen Sie sich.
Genau so.
Herr Cheswick ist ein wenig erregt.
In Ordnung. Vielen Dank.
– Alles wird wieder gut.
– MANN 2: Ja.
Würden Sie diese Drei beobachten?
(INSASSE STÖHNT)
(INSASSE MURMELT)
Nehmen Sie diese, bitte.
McMURPHY:
Er kann nichts hören.
KRANKENSCHWESTER:
Hier, bitte.
(CHESWICK SCHNAPPT NACH LUFT)
McMURPHY:
Beruhige dich, Ches, ja?
Herr Cheswick, folgen Sie mir bitte.
(SCHLUCHZT)
Mr. Cheswick?
(SCHLUCHZT)
CHESWICK:
Mac. Mac.
– Nein.
– PFLEGER: Niemand tut Ihnen etwas.
– Nein.
– Alles wird wieder gut.
– Nein!
– Niemand tut Ihnen etwas.
Nein, lasst mich alleine.
PFLEGER: Ganz ruhig. Kommen Sie.
CHESWICK: Nein. Mac.
(CHESWICK SCHLUCHZT)
Kommen Sie. Kommen Sie schon.
– Kommen Sie.
– Ich habe nichts getan.
Mac. Nein!
– Kommen Sie.
– Ich will nicht.
(SCHREIT)
Meine Güte.
In Ordnung.
Magst du einen Kaugummi?
Danke.
Ah. Fruchtgeschmack.
Du cleverer Hurensohn, Häuptling. Ha!
– Kannst du mich auch hören?
– Darauf kannst du wetten.
Dass mich der Schlag trifft, Häuptling.
Und die denken alle, du seist taubstumm.
Mein Gott.
(LACHT)
Du hast sie reingelegt.
Du hast alle reingelegt.
Zum Henker mit dir.
Was tun wir hier? Hä?
Was tun wir beide
an diesem verdammten Ort?
(INSASSE MURMELT)
(INSASSE BRÜLLT)
Lass uns ausbrechen.
Raus.
– Kanada?
– Kanada.
Wir sind dort, bevor diese Ärsche wissen,
was passiert ist.
Vertraue Randall.
– Herr McMurphy?
– Hä?
KRANKENSCHWESTER:
Folgen Sie mir bitte.
Du und ich.
Macht eine Zigarettenpause, Jungs.
Ich bin ok.
– Könnten Sie sich bitte setzen?
– Mit Vergnügen.
So ist’s brav.
Da ist vielleicht eine kleine Sosse
in den Schuhen, Jungs.
Nur ein kleines Leck.
Ein bisschen Aufpolieren, und
ihr schickt das Prachtstück
zu Schwester Ratched.
(LACHT)
– SCHWESTER: Ok, Ihren Kaugummi, bitte.
– Hm?
KRANKENSCHWESTER:
Kaugummi raus.
MANN:
Es tut nicht weh und es ist gleich vorbei.
– Was ist das?
– KRANKENSCHWESTER: Leitendes Gel.
Ein bisschen wird bei Ihnen reichen.
Stimmt’s, Herr Jackson?
(McMURPHY KICHERT)
KRANKENSCHWESTER:
Öffnen Sie den Mund.
Was ist das?
SCHWESTER:
Damit Sie nicht auf Ihre Zunge beissen.
Und nun beissen Sie drauf.
Genau so. Beissen Sie drauf.
(HUSTET)
– Sind Sie bereit?
– KRANKENSCHWESTER: Auf geht’s.
(McMURPHY SINGT)
MANN:
Auf geht’s.
(STÖHNT)
(WÜRGT)
RATCHED:
Tief durchatmen.
(ALLE ATMEN EIN UND AUS)
Sehr gut.
Meine Herren, ich würde heute gerne
anfangen. Ich fasse mich kurz.
Ich habe erfahren,
dass Sie Herrn Frederickson
Ihre Pillen geben.
Stimmt das?
SEFELT:
Nein.
RATCHED:
Geben Sie sie ihm,
oder nicht?
(LACHT)
Wie steht’s, ihr Kriecher,
BIödmänner und Verrückte?
Sagt es dem grossen Randall,
zurück in Aktion. Nettes Hemd, Cheseroo.
(LACHEN)
McMURPHY: Schaut euch eure Gesichter an.
Schaut euch an.
Die Irrenbrigade, ihr Spinner.
Die Geisteskrankenliga in Ausbildung.
(LACHEN)
Wie geht es Ihnen, Schwester?
Ich bin froh, zurück zu sein.
– Wir freuen uns auch über Ihre Rückkehr.
– Danke.
Wollen Sie sich entspannen
oder der Gruppe folgen?
Äh… Ich würde gerne der Gruppe folgen.
Ich würde gerne…
Ich wäre stolz, der Gruppe zu folgen.
– Wie geht’s, Mac?
– Perfekt, Billy Boy, super.
Sie gaben mir 10.000 W pro Tag,
und das machte mich wirklich scharf.
Meine nächste Frau
wird abgehen wie ein Flipper
und mich mit Silberdollar bezahlen.
(LACHEN)
Das ist ein belustigender Gedanke,
aber als Sie kamen, redeten wir über Jim.
Er hat ein Problem mit seinen Pillen
und wir wollen wieder darüber reden.
Oh, natürlich, Schwester Ratched,
ich bin, äh, brav wie ein Schosshündchen.
Bitte fahren Sie fort. Danke.
MANN (IM FERNSEHER): Die Verwaltung
war erst hoffnungsvoll, aber vorsichtig
in ihren Massnahmen bezüglich einer Öffnung
der Berliner Mauer
während der Weihnachtsferien.
Gute Nacht. Wir sehen uns morgen früh.
(UNVERSTÄNDLICHES SPRECHEN
IM FERNSEHER)
MANN (IM FERNSEHER): Die Polizei in
Birmingham, Alabama hat 3 Männer
festgenommen, die im Zusammenhang mit
dem Anschlag auf eine Kirche stehen sollen,
bei dem 3 schwarze Kinder starben,
die am Gottesdienst teilnahmen.
Die 3 Männer, R.E. Chambliss,
Charles Cagle und John Hall,
wurden am Sonntag verhaftet und sind
in Alabama in Untersuchungshaft,
mit dem Verdacht auf
illegalen Sprengstoffbesitz.
Die Polizei sagt, die Männer werden
wegen dieses Vergehens festgehalten,
bis die Untersuchungen abgeschlossen sind…
(TELEFON WÄHLT)
Ja, Schatz, ich bin’s, Mac.
Es ist heute Nacht.
Mache dir keine Sorgen.
Mache dir keine Sorgen. Besorge ein Auto.
Das ist mir egal. Klaue es, wenn du musst.
Ich muss gehen. Ich muss.
Bringe auch ein paar Flaschen.
Tschüss.
(SCHNARCHEN)
(SCHNAPPT NACH LUFT)
Häuptling.
Häuptling, ich kann nicht mehr.
Ich muss hier raus.
Ich kann nicht. Ich kann einfach nicht.
Es ist leichter, als du denkst.
Für dich vielleicht. Du bist grösser als ich.
(LACHT)
Warum? Du bist so gross
wie ein verdammter Baumstamm.
Mein Papi ist wirklich gross.
Er machte, was ihm gefiel.
Darum waren alle gegen ihn.
Das letzte Mal, als ich ihn sah,
war er völlig betrunken.
Und jedes Mal,
wenn er die Flasche an seinen Mund führt,
trinkt er nicht daraus.
Sie trinkt aus ihm und er schrumpft,
wird faltig und gelb,
sogar die Hunde kennen ihn nicht.
Sie brachten ihn um?
Das habe ich nicht gesagt.
Sie waren nur alle gegen ihn,
so wie sie gegen dich sind.
(AUTOHUPE ERTÖNT)
(SCHRITTE)
Da sind sie.
Da sind sie.
(UNVERSTÄNDLICH)
Hierher. Das ist es.
McMurphy, hör mit dem Gebete auf
und leg dich wieder schlafen. Verstanden?
Meine Gebete wurden erhört.
Komm und sieh.
Du würdest $20 nehmen,
um auf Knien zu beten, stimmt’s, Turkle?
Nein, würde ich nicht.
– Nein?
– Das interessiert mich nicht.
Weisst du, da gäb’s mehr.
Ich meine, sie bringen
ein paar Flaschen und…
TURKLE: Du kommst der Sache näher,
Bruder. Näher, aber…
Sie werden doch mehr
als nur AIkohol teilen?
– Verstehst du?
– Ja, sicher.
– Ich weiss, was du meinst.
– Verstehst du?
– Alles, was du willst.
– Ich bin auf Knien.
Ich lasse sie rein.
(TURKLE LACHT)
McMURPHY: Lass mich Ihnen helfen.
TURKLE: Ich weiss das zu schätzen.
FRAUEN: Hallo.
McMURPHY: Meine Damen.
Danke. Ich denke,
das ist Ihre Abteilung, Herr Turkle.
– ROSE: Hallo. Helft mir.
– Wie geht’s?
– Ich liebe es, dir zu helfen.
– ROSE: Au!
(LACHEN)
TURKLE: Leiser. Leise.
McMURPHY: Psst!
ROSE: Meine Hose ist gerissen.
TURKLE: Leise.
– McMURPHY: Gib sie mir. Ich nehme das.
– Leiser.
– Hi.
– McMURPHY: Mhm.
ROSE:
Das sieht wie meine Schule aus.
(LACHEN)
McMURPHY:
Psst.
He, ich nehme das.
– Der Barbierstuhl.
– TURKLE: Bitte sehr.
ROSE:
Er gehört mir, mir.
Du kannst ihn haben, Schatz.
(LACHEN)
– Schau dir diese Wannen an.
– CANDY: Ihr habt’s hier schön.
Oh. Oh.
– Darf ich baden?
– Natürlich darfst du. Sicher.
Ertränke nur nicht deinen schönen Körper.
Weisst du, ähm…
Rose war mal mit einem Wahnsinnigen
in Beaverton verheiratet.
Stimmt das?
Wo lag das Problem?
Oh, nur dass er immer Frösche
in meinen BH steckte.
(LACHEN UND GEREDE)
Sehr interessant.
– Äh, Mr. Turkle.
– Ja?
Rose interessiert sich sehr
für Krankenhäuser und so.
– Tue ich?
– Ja. Sehr sogar.
– Ich bringe Fräulein Candy…
– Wohin geht ihr?
Wir gehen spazieren.
Ok, ich hab’s.
– Macht nicht zu viel Lärm.
– Oh nein, kein Piep.
Piep.
– Ok.
– McMURPHY: Ja, richtig.
Komm her, Schätzchen. Hierher.
– ROSE: Candy?
– Mache dir keine Sorgen um Candy.
Setze dich und entspanne dich.
(CANDY SINGT
“ROW, ROW, ROW YOUR BOAT”]
McMURPHY (ÜBER LAUTSPRECHER):
Aufwachen, Jungs. Aufwachen. Aufwachen.
Zeit für die Medizin.
Die Nachtgeister sind hier.
Es ist Randall, der sagt Adieu
und bringt euch in die Höh’,
und der Engel der Nacht, Candy.
Das stimmt, Herr Martini,
dort ist ein Osterhase.
(SINGT “ROW, ROW, ROW YOUR BOAT”)
(CANDY LACHT)
Kommt um die Ecke und folgt Herrn
McMurphy in die Ausführungshalle, bitte.
Um die Ecke.
(KLASSISCHE MUSIK ERTÖNT)
McMURPHY:
Es wird grossartig.
Willst du einen Schluck?
Überhaupt keinen Ärger.
Das ist Billy the Club,
der super-fantastische…
TURKLE: Was, zum Teufel, ist hier los?
McMURPHY: Herr Turkle.
So eine Scheisse.
Was soll das?
Willst du, dass ich gefeuert werde?
Auf, bewegt eure Ärsche raus.
Kommt schon.
Wir machen nur ein Fest.
Fest, meine Güte. Das ist kein Nightclub,
sondern ein Krankenhaus.
Mann, das ist mein Scheissberuf.
Das kümmert mich einen Dreck. Mein Job.
(SCHRITTE)
Oh, Scheisse. Die Aufseherin.
Bewegt euch wieder da rein.
Kommt schon. Dort.
Wo ist dieser Scheissstumme? lst er drin?
Gut. Auf.
Herr Turkle?
(FLÜSTERN)
McMURPHY: Wo, zum Teufel, ist er?
Warum antwortet er nicht?
MANN:
Er holt sich irgendwo einen runter.
(LACHEN)
TURKLE:
Niemand holt sich einen runter, Scheisser.
McMURPHY: Turkle, was machst du hier?
Gehe und rede mit ihr.
TURKLE: Ich mache das, was ihr auch macht,
mich verstecken.
(RASCHELN)
Ja, bitte?
– lst alles in Ordnung?
– Oh ja, alles ist in Ordnung.
In Ordnung.
(KLIRREN)
(KRACHEN)
(KICHERT)
Wer ist da?
– Da ist niemand drin.
– Öffnen Sie bitte die Tür.
CANDY:
Oh. He he he.
Tut mir leid.
He he he.
Entschuldigen Sie, aber wissen Sie,
ein Mann fühlt sich nachts einsam.
Sie verstehen, was ich meine, oder?
Ich bin sicher, dass Sie das verstehen.
Ich will, dass diese Frau
von der Station verschwindet, sofort.
(KLIRREN)
(SCHREIEN)
TURKLE: Oh, Gott.
INSASSE: lst sie gegangen?
TURKLE:
Scheisse. Ja, ist sie, und ich auch…
Verschwindet jetzt und geht zu Bett.
Auf geht’s, Bewegung.
INSASSE: Ich wusste, das bringt Ärger.
TURKLE: Auf, los.
Du und dein Teddybärhintern.
Bring sie weg von hier.
Auf geht’s.
– Candy?
– Komm schon, Candy.
Meine Güte.
McMURPHY:
Es tut mir wirklich leid.
Meine verdammten Freunde
sollen verschwinden.
– Raus.
– McMURPHY: Es tut mir wirklich leid.
Was tust…?
Was, zur Hölle… Raus.
Geht, das ist meine Angelegenheit.
Ihr macht alles kaputt. Verstanden?
Raus, ihr Arschlöcher.
Scheisse.
(DURCHEINANDERGEREDE UND LACHEN)
Uns allen eine gute, gute Nacht.
Direkt aus der Schockabteilung.
Ich habe es…
Ich habe es aus Ratcheds Tabellen.
Genau. Hier, für euch. Es ist jetzt einfach.
Nicht alles auf einmal.
Versuchen wir es hier. Für dich.
(MUSIK)
McMURPHY:
Auf geht’s.
Das muss es sein, Häuptling.
HARDING:
He, Mac, was ist los?
McMURPHY:
Lord Randall dreht eine Runde.
Fredrickson.
Jimmy.
CHESWICK:
Verabschiedest du dich nicht von mir?
Natürlich tue ich das, Charles.
– Hey, Mac? Mac?
– Ja?
Danke, Mac.
– Ich werde dich nie vergessen.
– Beruhige dich, Charles, ok.
Billy, was ist?
Um Himmels willen.
Was ist los?
Ich werde dich sehr…
Sehr vermissen, Mac.
Warum kommst du dann nicht mit uns?
Glaubst du, ich will nicht?
– Also, dann los, auf geht’s.
– Es ist nicht so einfach.
Ich bin noch nicht bereit.
Ich sage dir, was wir tun.
Ich schreibe dir eine Karte aus Kanada
mit meiner Adresse.
Und wenn du bereit bist, weisst du,
wohin du gehen kannst.
Was sagst du dazu?
Kommt sie mit dir?
Candy?
Sie wird dort sein, wenn du kommst.
Sie geht mit uns.
Wirst du sie heiraten?
Nein, wir sind nur gute Freunde.
Warum?
(SEUFZT)
(STOTTERT)
Nichts.
“Nichtse” mich nicht, ja? Was gibt’s?
Es ist zu spät.
Willst du ein Treffen mit ihr?
BILLY:
Nein.
Ich muss verrückt sein,
um in einer solchen Psychiatrie zu sein.
Treffen?
Nun, es muss ein schnelles sein,
das sage ich dir.
Jetzt nicht.
Jetzt nicht?
Wann dann?
Ähm… Ähm…
(STOTTERT)
Wenn ich ein freies Wochenende habe.
Hast du gerade zu tun?
– Hast du gerade zu tun?
– Nein.
Gut, dann erzähl mir nichts davon,
ob du bereit bist. Ja.
– Bereit und solcher Mist.
– Nein.
Candy, komm einmal her.
Ich will, dass du dich
mit dem berühmten Billy triffst.
Holt ihn, ja?
Holt ihn da raus.
Haltet ihn.
Du musst nur etwas Kleines machen.
– Der Junge ist süss, oder?
– CANDY: Ja.
(DURCHEINANDERGEREDE UND LACHEN)
Denke an mich die ganze Zeit.
Da ist er.
Ich habe $25,
das heisst, du brennst die Frau nieder.
(LACHEN)
Oh, Mann.
McMURPHY:
Candy, Baby,
ich liebe dich.
In den Ring.
(CANDY LACHT)
Langsam. Zurück.
Das reicht.
Ich zeige euch ein paar Kartentricks.
Ihr kennt die spanischen noch nicht.
Die sind fast noch schlimmer.
(LACHEN)
Ich schenke euch diese feinen Spielkarten.
Das dauert nicht lange, Rose,
weisst du, was ich meine?
(DURCHEINANDERGEREDE)
Wenn wir in Kanada sind…
(LACHT)
(AUTOHUPE ERTÖNT)
(KLIRREN)
(SCHRITTE)
Unglaublich, Mann.
(TOR SCHLIESST SICH)
WASHINGTON:
Guten Morgen, Fräulein Ratched.
MILLER: Guten Morgen.
WARREN: Guten Morgen.
Schliessen Sie die Fenster.
In Ordnung.
(LACHT NERVÖS)
Herr Miller,
führen Sie diese Frau nach draussen.
Gerne.
– Auf geht’s, wir gehen.
– ROSE: Oh…
– Sie gehen nach Hause.
– Wohin?
Lasse Sie, Scanlon.
Sie gehen nach Hause.
– Herr Washington?
– Ja, Fräulein Ratched.
– Versichern Sie sich, dass niemand fehlt.
– Werde ich.
– Mac?
– WASHINGTON: Scanlon, Bewegung.
– Alle raus hier.
– WARREN: Auf geht’s, Bewegung.
WASHINGTON:
Martini, steh auf. Los.
Auch Sie, Herr Oberst.
Was, zur Hölle, ist hier los? Raus, Bewegung.
(KLAPPERN)
(STÖHNEN)
– WASHINGTON: Bewegung.
– Fräulein Ratched?
WASHINGTON:
Ok, Martini, los. Bewegung.
– WARREN: Was tust du?
– Wohin gehst du? Raus hier.
WARREN:
Los. Auf geht’s.
Taber, steh auf. Komm schon.
Steh auf.
Stellt euch dorthin.
Beweg deinen Arsch und bring Dracula mit.
WARREN: Los.
WASHINGTON:
Stell dich dort hin, Bancini.
– Fräulein Ratched?
– Ja?
Es scheint nur Billy Bibbit zu fehlen.
– Billy?
– Mhm-hm.
– Danke, Herr Washington.
– Ok.
Hat Billy Bibbit das Krankenhaus verlassen?
(INSASSE RÜLPST)
Ich möchte eine Antwort.
Hat er das Krankenhaus verlassen?
(LACHEN)
– Herr Washington?
– Ja.
Fräulein Pilbow,
durchsuchen Sie die Zimmer.
– Herr Warren?
– Ja.
Beginnen Sie mit den Bädern.
Herr Martini?
Könnte ich bitte meinen Hut haben?
Meinen Hut. Dort.
Danke.
Fräulein Ratched.
(LACHT)
(INSASSEN KLATSCHEN UND LACHEN)
(LACHT)
Ähm. Ich kann alles erkIären.
Bitte, Billy.
ErkIäre alles.
Alles?
(INSASSEN LACHEN)
Schämst du dich nicht?
Nein.
McMURPHY:
In Ordnung.
(INSASSEN KLATSCHEN)
Weisst du, Billy, ich sorge mich darum,
wie deine Mutter reagieren wird.
Nun, Sie
brauchen es ihr
ja nicht erzählen.
Ich soll ihr nichts sagen?
Deine Mutter und ich
sind alte Freundinnen, das weisst du.
Bitte, sagen Sie nichts meiner Mutter.
Hättest du da nicht daran denken können,
bevor du sie
in das Zimmer brachtest?
Nein, nein.
Ich…
(STOTTERT)
Das tat ich nicht.
Sie hat dich wohl ins Zimmer gezerrt?
Sie… Sie…
(STOTTERT)
Ja, tat sie.
– Jeder tat es.
– Alle? Wer?
Sage mir, wer.
M… M…
M… McMurphy.
Bitte sagen Sie
– es ihr nicht, bitte.
– Herr Warren?
Würden Sie sich darum kümmern, dass
die Männer sich waschen und anziehen?
Bitte sagen Sie es ihr nicht, bitte.
– Herr Washington?
– Ja?
– Bringen Sie Billy in Dr. Spiveys Büro.
– Nein.
– Bleiben Sie bei ihm, bis der Doktor kommt.
– Nein, nein, nein.
Nein, nein. Nein.
– Auf geht’s. Bewegung, Martini.
– BILLY: Nein.
Nein! Nein! Nein!
Hier lang, bitte. Bitte, meine Herren.
Kommt schon. Auf geht’s. Was ist das?
Lass uns gehen.
He, was, zum Teufel, ist das?
McMurphy, was tust du?
RATCHED (ÜBER LAUTSPRECHER):
Washington, in das Tageszimmer. Sofort.
WASHINGTON: Lege die Schlüssel weg,
und niemand wird verletzt.
Gehe weg vom Fenster und
nimm den verdammten Häuptling mit.
(PILBOW SCHREIT)
ROSE:
Auf, los geht’s.
Lasst mich durch.
Lasst mich durch.
RATCHED:
SPIVEY: Lasst mich durch.
Aus dem Weg, McMurphy.
– MILLER: Geht aus dem Weg.
– Bringt diese Leute raus.
– Oh, Billy.
– MILLER: Geht ihr von der Tür weg?
RATCHED:
Alle raus. Raus. Alle.
Verdammt noch mal.
Beruhigen Sie sich.
Am besten machen wir
mit unserer Tagesroutine weiter.
In Ordnung?
CHESWICK:
Nicht. Mac.
Nein.
(RATCHED HUSTET)
(KLASSISCHE MUSIK)
(MISCHT KARTEN)
HARDING:
Und die Wetten sind abgeschlossen.
Eine für Tabes, Chessy und Martini,
und eine für den Geber.
Eine 4 für Tabes,
eine 6 und eine 9
– und eine 10 für den Geber.
– MARTINI: Eine 9?
HARDING:
Was meinst du?
Ein Zehner pro Karte.
Nein? Ich bleibe dabei.
– Er bleibt dabei.
– Mit einer 4.
Chessy versucht zu gewinnen.
Was bedeutet das?
Er will eine Karte. Ja, eine Königin.
Du bist übertrumpft.
Gemogelt, nicht übertrumpft.
– Zeige sie.
– Gemogelt.
Und Trumpf.
– Gib mir eine.
– Du bist raus.
Ich glaube, du bist raus.
Ich weiss, dass du raus bist.
(SPRICHT TSCHECHISCH)
Und eine 3.
RATCHED (ÜBER LAUTSPRECHER):
Herr Sefelt?
Ging alles gut?
Das ist sehr schön.
Jetzt fühlen Sie sich besser, oder?
Eine 2 für den Geber.
Teile sie. Erhöhen.
McMurphy ist draussen.
Er entfloh.
Sie brachten ihn durch den Tunnel.
Er schlug 2 der Begleiter nieder
und entfloh.
– McMurphy ist oben.
– Oh nein, nein, nein.
Ich sage dir, er ist oben
und er ist so sanft wie ein Lamm.
Wirklich? Woher weisst du das?
– Jack Dunphy hat es mir erzählt.
– Jack Dunphy sagt nur BIödsinn.
– Ha.
– Stimmt. Stimmt.
(TOR SCHLIESST SICH)
(SCHRITTE)
(DURCHEINANDERGEREDE)
PFLEGER:
Wir haben dich.
Hier, bitte.
Sie sagten, du seist entflohen.
Ich wusste, dass du nicht ohne mich gehst.
Ich habe auf dich gewartet.
Jetzt können wir es schaffen.
Ich fühle mich wie ein riesiger Berg.
Oh nein.
Ich gehe nicht ohne dich.

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